Mali-Nord Logo Programme Mali-Nord / IPRODI
Périmètres Irrigués Villageois (PIV) et Ouvrages de Submersion
Contrôlées (OSC)

L'agriculture irriguée au Mali-Nord
Informations sur le programme




Kurzdarstellung Programm Mali-Nord/ IPRODI
 
     1. Geomorphologische und naturräumliche Beschreibung
 
Das Programm Mali-Nord/ IPRODI erstreckt sich über das gesamte Nigerbinnendelta, welches durch geringe Niederschläge aber durch hohen Wasserreichtum geprägt ist. Mittlerer Niederschlagsmengen variieren zwischen 300 und 350mm jährlich. Die Flutwelle des Nigers speist sich im Wesentlichen aus den Niederschlagsmengen im Süden des Landes, denen Guineas und den Zuflüssen. Schwankende Wasserstände und hohe Trockenheit (aride Savannenzone) sind prägend für die gesamte Interventionszone. Temperaturunterschiede zwischen 20° und 45° Celsius zwischen Dezember und Mai stellen ein weiteres Extrem der Interventionszone dar.
 
     2. Sozioökonomische Daten
 
Die Bevölkerung im Programmgebiet setzt sich aus Sonrhai, Tuareg, Peulh, Bozo, Sarkolé, Mauren aber auch Bambara zusammen. Kennzeichnend ist die hohe Armut auch im Vergleich zu den südlichen Regionen Malis. Einkommen sind äußerst niedrig; die wirtschaftlichen Aktivitäten sind Begrenzungen unterlegen. Hohe Kindersterblichkeiten und Unterernährung stellen besorgniserregende Armutsindikatoren dar. Die Einschulungsrate ist ebenso niedrig wie die hiermit verbundene Alphabetisierungsrate.
 
     3. Landwirtschaftliche Bewirtschaftung
 
Hauptanbaufrucht der Region ist Reis, welcher in Bodensenken und Bewässerungsfeldern angebaut wird. Auch andere Feldfrüchte wie Weizen, Kartoffeln, Sorgho und Hirse spielen eine zunehmende Rolle. Der Anbau von Gartenfrüchten und Gewürzen in der Nebensaison nimmt in den letzten Jahren zu.
 
     4. Knappe Darstellung bisheriger Ergebnisse der EZ-Maßnahmen
 
Das Programm Mali-Nord stützt sich auf fast 800 eingerichteten Bauwerken im Rahmen der Bewässerungslandwirtschaft. Über 65.000 ha sind bis 2015 eingerichtet worden. Bewässerungsfelder erreichen Hektarerträge von 5,5 Tonnen im Durchschnitt, Bodensenken um die 1,5 Tonnen.

Durch die Bereitstellung von Infrastruktur (Reislager, Ersatzteile, Fähren, Werkstätten) als auch landwirtschaftlicher Betreuung konnte die Ernährungssicherheit im Norden entscheidend verbessert werden. Überschüsse werden in den Süden ebenso wie in die Nachbarländer exportiert.
Entwicklungspolitisch induzierte Wirkungen auf die Wirtschaft in der Region Timbuktu und Mopti sind greifbar. Das gesamte Programm ernährt über 500.000 Menschen auch in den angrenzenden Nachbarländern mit einer Gesamtproduktion über 100.000 Tonnen Reis.
 
 






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